Frank Taube mit seiner Ehefrau Gisela

Frank Taube ist am 30. Januar verstorben

Ich lernte Frank kurz nach meinem Umzug von Hamburg nach Grünheide kennen. Ohne ihn hätte ich ORSO möglicherweise gar nicht kennen gelernt. Er war Pfarrer  in der Kirche zum Guten Hirten in meinem neuen Wohnort. Und dies war er auch, ein guter Hirte, diese Rolle gefiel ihm. Ich suchte einen Chor in der Gegend und hier gab es einen Kirchenchor.

Einige Jahre später lernte er auf einer Konzertreise nach Brasilien, an der er als Sänger teilnahm, Wolfgang kennen, der als Chordirigent mitgereist war.

2011 reiste ORSO nach Berlin, um im Berliner Dom das Dvorak-Requiem aufzuführen. Wie immer herrschte Männermangel und Frank fragte mich, ob ich unterstützen könne. Das wollte ich und war am nächsten Tag bei der RoSy im Friedrichstadtpalast als Zuhörer zu Gast und war infiziert.

Frank war vorher schon häufiger nach Freiburg geflogen, um bei ORSO mitzusingen, ab da schleifte er mich dorthin mit (keine große Anstrengung erforderlich).

2012 war er eines der Gründungsmitglieder von ORSO Ost. Auch als es ihm gesundheitlich schlechter ging, nahm er weiter an ORSO Anteil und hatte ORSO in seinem Herzen.

Mehr Freiburger als Berliner dürften ihn kennen. Bei Stefan und Rainer fand er immer einen Platz zum Schlafen.

Frank hat immer nur das Gute gesehen und dies auch gelebt. Bei allen, die ihn näher kannten, dürfte eine Nische des Herzens für ihn  reserviert sein.

In Gedanken sind wir auch bei Gisela, die all seine musikalischen Verrücktheiten nicht nur toleriert sondern wohlwollend (und lakonisch) unterstützt hat.

Vermutlich im Sommer, die Beisetzung erfolgte coronabedingt nur im engsten Familienkreis, wird ein Gedenkgottesdienst stattfinden, zu dem wir gerne einen Beitrag anbieten wollen.

Ruhe in Frieden, lieber Frank, bei Deinem guten Hirten.

Für den Vorstand

Dirk Karzek

1 Kommentar
  1. Wolfgang Roese
    Wolfgang Roese sagte:

    Lieber Frank,
    schon länger habe ich dich im Chor schmerzlich vermisst und mich dafür umso mehr gefreut, als ich dich das letzte Mal in 2020 sah. Du warst zu einem der Palastkonzerte gekommen und du hast so gestrahlt wie immer! Ich werde dir nie vergessen mit welchem Enthusiasmus und Freude du dich zusammen mit den anderen Mitstreitern in die Gründung von ORSO geworfen hast. Auch in stressigsten Situationen wie bei der Premiere der Schneekönigin, unser (als ORSO) und mein Debüt in der Berliner Philharmonie, hast du immer dafür gesorgt, daß wir alle bei Laune bleiben und hast mich zum Lachen bringen können auch wenn mir gerade nicht danach zumute war. Deine stets positive Ausstrahlung hat mich immer getragen und angespornt durchzuhalten. Danke für alles, Danke, daß ich dich kennen durfte und ruhe in Frieden, mein Lieber! Dein Wolfgang

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