ORSO – QUO VADIS?

Dienstag, 29. Juni

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Liebe Mitglieder, Choristen, Musiker, Freunde, 

es stehen bei ORSO größere Umstrukturierungen an, weshalb wir euch zu einem Online-Meeting via Zoom (https://zoom.orso.co ) am 

Dienstag, den 29. Juni 2021 um 20 Uhr

einladen wollen. Wir hoffen auf reges Interesse und möglichst viele Teilnehmer:innen. 

Seit ORSO e.V. Ende der 90er seinen Sitz von Kippenheim nach Freiburg verlegt, Wolfgang 2008 nach Berlin zog und dort 2012 einen zweiten ORSO-Verein gegründet hat, ist so einiges passiert: Da waren Anfangs die Rock-Symphony-Konzerte im Friedrichstadtpalast und das Dvorak Requiem im  Berliner Dom. Dann folgte nach Anhäufung von Konzertdefiziten eine Durststrecke mangels finanzieller Mittel und der Verein in Berlin fiel für 3-4 Jahre in einen Dornröschenschlaf. Gleichzeitig wurde in Freiburg das Repertoire größer, es kamen mehr symphonische Konzerte, Open-Air-Gastspiele sowie spektakuläre Tanzproduktionen dazu. 

Mit dem gigantischen Flüchtlingshilfe-Projekt  “A Sea Symphony / Aus der neuen Welt” im November 2016 hat das Berliner ORSOleben wieder Fahrt aufgenommen. ORSO stellte im professionellen Umfeld für 9 Monate 24 Choristen für 8 Musical-Vorstellungen die Woche. Über 200 Shows haben die ORSOchoristen mit “Der Glöckner von Notre Dame” im Auftrag der Stage Entertainment AG im legendären Theater des Westens “gerockt”. Der dortige Erfolg führte glücklicherweise zu einer erneuten, diesmal exklusiven Verpflichtung von ORSO für über 400 Shows in Stuttgart.

So wuchs auch in Stuttgart ein toller ORSOchor heran und wir freuen uns und sind dankbar, daß es jetzt schon in drei Städten tolle ORSOianer:innen gibt, die zusammenhalten, an einem Strang ziehen und gemeinsam den Spaß an unserer Musik teilen. 

Mit Rock-Symphony-Konzerten in der altehrwürdigen Berliner Philharmonie ist ORSO nun endgültig angekommen und sowohl beim Berliner Senat als auch beim Chorverband kein unbekanntes Ensemble mehr. Das große Jubiläums-Rock-Symphony-Programm “25 Jahre ORSO” in Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe und Berlin (dort noch zusätzlich Mahler 2. & Mozart Requiem!)  rundeten das Vereins-Doppelleben des ORSO vollends ab. Der neue Besucherrekord mit rund 10.000 Besuchern bei der Landesgartenschau  in Lahr war das “Sahnehäubchen” ;-) 

Seit März 2020 ruht nun der Spielbetrieb coronabedingt vollständig – bis auf die regelmässigen Onlineproben und Fortbildungsangebote, die uns alle etwas über Wasser gehalten haben um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren… 

Aber wir, die ORSOnauten, sind nicht untätig gewesen. Die Überbrückungshilfen haben uns überleben lassen und das digitale Förderprogramm “kulturBdigital” fördert unsere Entwicklung von “ARPA 2.0” und ließ und lässt uns noch die musiklose Zeit sinnvoll überbrücken. 

Das “Mutterschiff” ORSO Freiburg kann zumindest diesen Sonntag erstmalig wieder “offline” und “analog” vor Ort in kleiner Gruppe unter strengen Bedingungen proben! 

Wir hoffen so sehr, bald wieder richtig mit allen – auch dem Orchester! –  durchstarten zu können. Doch bevor es soweit ist, wäre da eben noch eine Sache, die wir mit euch teilen wollen: 

Seit einigen Jahren  treibt uns immer wieder die Sorge um, wie wir mit dem Konstrukt der zwei Vereine versus EIN ORSO umgehen sollen. Da sind neben persönlichen Befindlichkeiten und Ansichten vor allem steuerrechtliche und vereinsrechtliche Fragen zu klären:

  • Sind zwei Vereine überhaupt sinnvoll?
  • Sollten die beiden nicht besser fusionieren? Welche Stadt soll dann Vereinsitz sein?
  • Oder aus Zwei mach Drei: ORSO Stuttgart als dritter ORSO Verein? 
  • Sind wir eigentlich noch ein Verein oder eher eine gGmbH? 
  • Was macht uns als Vereine aus? 

Mit all diesen Fragen haben sich die Vorstände in den letzten beiden Jahren intensiv beschäftigt. Es gab mehrere Sitzungen, Klausurtagung, etc. und wir wollen euch die Ergebnisse und unterschiedlichen Ansätze vorstellen, die diskutiert wurden. 

Wir streben die Gründung eines Dachverbands (Arbeitstitel “dORSO”) an, unter dem die einzelnen ORSO-Vereine versammelt werden sollen. Wie es zu dieser Idee kam, das Für und Wider, die tieferen Hintergründe dazu… all das wollen wir euch gerne vorstellen und mit euch diskutieren. 

Den virtuosen Umgang mit Videokonferenzen konnten wir dank Corona ja ausreichend üben und so freuen wir uns, euch alle zahlreich auf und vor den Bildschirmen wiedersehen zu dürfen. Lasst uns gemeinsam die Weichen stellen für die nächsten 25 Jahre ORSO :–) 

Sonnige Grüße aus Freiburg und Berlin

Eure Vorständ:innen 

Andrea, Birgit, Debora, Sabine, Sandra und Wolfgang

2 Kommentare
  1. Maxi Wu
    Maxi Wu sagte:

    Wer würden die Gesellschafter sein?
    Wie definiert sich das “g” in gGmbH? Ziele?
    Eine gGmbH benötigte keine Mitglieder mehr, sie erwirtschaftet Kapital auf andere Weise, nicht mehr mit Mitgliedsbeiträgen. Was geschieht mit den jetzigen Vereinsmitgliedern?
    Emotional:
    Wie wirkt sich das aus auf das (dann nicht mehr vorhandene) Vereinsleben (W I R sind ORSO)?
    Verbundenheit der Chormitglieder mit dem Chor?
    Das Gefühl, mitbestimmen zu können, da, wo ich mich in meiner Freizeit engagiere …

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